Nationale Biodiversitätsstrategie

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Im November 2007 hat die Bundesregierung die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt beschlossen. Damit wurde ein Beschluss des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) umgesetzt. Übergeordnetes Ziel ist der Erhalt der Biodiversität und ihrer Funktionen in Deutschland.

Untergeordnete Ziele betreffen Biodiversitätsparameter auf verschiedenen räumlichen und funktionellen Skalen. Der Ausbau des Biotopverbundes und des Schutzgebietsnetzes soll vorangetrieben werden. Ein wichtiges Instrument hierbei ist das Natura 2000 Netzwerk. Der Artenschutz und der Erhalt der genetischen Vielfalt sollen zudem über wissenschaftliche Netzwerke gestärkt werden. Zu den rechtlichen Instrumenten gehören u.a. das Washingtoner Artenschutzübereinkommen und das Bundesnaturschutzgesetz. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen soll strengen Zulassungsverfahren unterliegen.

Für Gewässer bietet die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU Zielvorgaben für eine ökologische Verbesserung von Fließgewässern und Seen. Neben einer Verringerung der Verschmutzung soll vor allem ihre Durchlässigkeit erhöht werden.

Die land- und forstwirtschaftlich genutzten Gebiete machen zusammen fast 80% der Fläche in Deutschland aus. Entsprechend wichtig ist hier, dass naturschutz-fachliche Anforderungen verstärkt Eingang in die jeweilige gute fachliche Praxis haben.

Mehr Informationen:

Download Nationale Biodiversitätsstrategie [pdf, 2,3MB]

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