Umweltethik auch für Kinder? „Wichtige Lücke geschlossen“

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Selbst Vorschulkinder sind bereits in der Lage, über Sachverhalte und ethische Fragen wie die Notwendigkeit zum Teilen oder den Wert eines Lebewesens intensiv in Gesprächskreisen nachzudenken.
Foto: Ertel / DBU

Es gibt Probleme, die sich nicht oder nur unzureichend mit Hilfe exakter Wissenschaften bearbeiten lassen: Was ist „gut“, was „böse“? Was bedeutet „Gerechtigkeit“? Gibt es einen Gott? Besitzt der Mensch eine unsterbliche Seele? Und wenn Fragen wie diese für Erwachsene schon nicht zu beantworten sind, kann man dann mit umweltethischen Ansätzen Kinder erreichen? – Ein Projekt der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (Dresden) hat nun gezeigt: Grund- und selbst Vorschulkinder sind bereits in der Lage, über Sachverhalte und ethische Fragen wie die Notwendigkeit zum Teilen oder den Wert eines Lebewesens intensiv in Gesprächskreisen nachzudenken. Dr. Thomas Pyhel, Bildungsexperte der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die die Arbeiten fachlich und finanziell mit 110.000 Euro unterstützte: „Dabei konnte eine wichtige Lücke in der praxisnahen Erprobung von Methoden und Instrumenten sowie in der Entwicklung geeigneter Lehr- und Lernmaterialien geschlossen werden.“