Schutz der Säugetiere Afrikas durch Beobachtung aus dem All

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Geparde beanspruchen riesige Streifgebiete, die über 5000 Quadratkilometer umfassen können. Ausgestattet mit einem Minisender am Ohr liefert dieser Gepard den Forschern wichtige Daten über die Verbreitung, Anzahl und Dichte der Tiere.
Foto: S. Izquierdo

Wissenschaftler des deutsch-russischen Tierbeobachtungssystems Icarus haben in Namibia 30 Individuen zwölf verschiedener Arten mit elektronischen Ohrmarken ausgestattet, darunter Elefanten, verschiedene Antilopen- und Gnu-Arten, sowie Giraffen, Zebras und Geparde. Nachdem Mitte August 2018 russische Kosmonauten die Icarus-Antenne an der Außenseite der Internationalen Raumstation (ISS) angebracht und mit dem Bordcomputer verbunden haben, soll nun Ende Dezember die Testphase für das erdumspannende Beobachtungssystem beginnen.