Landbesitzer entscheiden maßgeblich mit über Erfolg von Klimapolitik

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Pflügen beeinträchtigt die Bodenvielfalt enorm.
Foto: F. Fiertz / pixelio.de

Eine neue Studie des MCC erklärt den Zusammenhang von Lobby-Einflüssen, dem Finanzinteresse des Staates und der Höhe der CO2-Besteuerung. Der Einfluss von Interessensgruppen auf die Politik beeinflusst nicht nur das Ambitionsniveau von Klimapolitik, sondern erodiert vor allem die Glaubwürdigkeit langfristig angelegter Politikmaßnahmen wie etwa steigender CO2-Preise. Im Tauziehen um die Energiewende, in der die Vertreter der fossilen und erneuerbaren Energiewirtschaft für ihre jeweiligen Interessen kämpfen, tendieren Regierungen daher entweder zum Status quo oder zu extrem hohen CO2-Preisen. Die Landbesitzer könnten dabei das Zünglein an der Waage sein und eine ambitionierte Klimapolitik durchsetzen.