Internationale Artenschutzkonferenz in Manila: Nachhaltige Entwicklung für Wildtiere und Menschen

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Die Zahl der Walhaie wurden in den letzten 75 Jahren halbiert. Sie werden häufig Opfer von Tunfischfängern nd Schiffsschrauben.
Foto: M. Claussen / pixelio.de

Mit dem Schwerpunkt "Ihre Zukunft ist unsere Zukunft – Nachhaltige Entwicklung für Wildtiere und Menschen" eröffnet am Sonntag die Internationale Artenschutzkonferenz in Manila (Philippinen). Vom 22. Oktober bis zum 28. Oktober 2017 tagen die Vertragsstaaten der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten – kurz "CMS". Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, Frau Rita Schwarzelühr-Sutter leitet die deutsche Delegation. Auf der Agenda stehen bekannte Tierarten wie Löwe, Leopard und Schimpanse, die nun unter den Schutz des Abkommens gestellt werden sollen. Für stark gefährdete Arten wie Turteltaube, Afrikanischen Wildesel oder Walhai sollen Aktionspläne vereinbart oder andere Schutzmaßnahmen gebilligt werden. Am Sonntagabend wird Deutschland eine Auszeichnung für besondere Verdienste um die Verminderung der durch Erneuerbare Energien entstehenden Konflikte mit Zugvögeln und anderen wandernden Tierarten erhalten.