Hoffnung auf mehr Schutz für den Netzpython

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Pythonhäute in einer Gerberei in West Malaysia für den internationalen Markt. Ob es sich dabei um illegale oder legale Fänge handelt, ist bislang durch die Behörden kaum nachweisbar.
Foto: M. Auliya, UFZ

Der Handel mit Häuten des Netzpythons ist ein so lukratives Geschäft, dass illegale Exporte stark zunehmen und bestehende Handelsbeschränkungen im großen Stil umgangen werden. Das gefährdet die Stabilität der Bestände. Wissenschaftler des UFZ und der Royal Zoological Society Scotland (RZSS) entwickeln deshalb genetische Methoden, um der individuellen Herkunft der Reptilien und potenziellen Handelswegen der Häute auf die Spur zu kommen. Erste Ergebnisse sind nun im renommierten Fachjournal PlosOne publiziert. Sie zeigen die genetische Variation von Netzpython-Populationen in Südostasien und belegen die Bedeutung solcher Daten für den nachhaltigen Schutz dieser Riesenschlangen und den kontrollierten Handel ihrer Häute.