BfN-Studie zu Wanderungsverhalten von Fledermäusen in Deutschland ergibt Zug auf breiter Front

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Abendsegler mit Telemetrie-Sender.
Foto: A. Meschede

Fledermäuse nutzen keine eindeutigen Zugkorridore sondern ziehen mehr oder weniger flächendeckend über Deutschland. Die Forschenden beobachteten auch, dass die Tiere sich in bestimmten Rastgebieten konzentrieren, die für den Schutz der wandernden Arten eine hohe Bedeutung einnehmen. „Für die Planung und Nutzung von Windenergie unterstreichen die Ergebnisse der Studie zweierlei: Zum einen sind Abschaltzeiten und auch deren Einhaltung zur Vermeidung von Kollisionen unbedingt notwendig. „Zum anderen müssen besonders sensible Gebiete auch künftig erhalten und frei von Nutzung bleiben, um wandernden Arten Rastmöglichkeiten zu bieten“, erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Das Forschungsvorhaben ist ein Beitrag, den das BfN für einen naturverträglichen Ausbau von Windenergie leistet.